Wann ist der Umzug in eine Pflegeeinrichtung sinnvoll? Wir geben Ihnen einen verständlichen Überblick.
So verständlich der Wunsch, trotz Alter und gesundheitlicher Beschwerden weiterhin im eigenen Zuhause zu wohnen, auch ist, in manchen Fällen ist der Betreuungsbedarf so groß, dass ein Pflegeheim die sinnvollere, oft unvermeidbare Option gegenüber der häuslichen Pflege ist.
Ein Pflegeheim ist eine Einrichtung, in der pflegebedürftige Menschen von professionellen Fachkräften umfassend gepflegt und versorgt werden. Die Pflege kann ganztägig (vollstationär), tagsüber oder nachts (teilstationär) erfolgen. Neben dem dauerhaften Aufenthalt ist auch die vorübergehende Kurzzeitpflege in einer zugelassenen Einrichtung möglich. Zur Wahl stehen verschiedene Heimarten:
Jeder Versicherte mit einem anerkannten Pflegegrad hat Anrecht auf die Versorgung in einem Pflegeheim.
Die Kosten unterscheiden sich je nach Einrichtung erheblich, ausschlaggebend sind u. a. Pflegegrad und Standort. Je nach Pflegegrad übernimmt die Pflegeversicherung einen festen Betrag für die Pflege; hinzu kommen Eigenanteil sowie Kosten für Unterkunft, Verpflegung und weitere Leistungen.
Im Pflegeheim steht die Pflege im Vordergrund, im Altersheim die soziale Komponente. Für einen Platz im Pflegeheim ist mindestens Pflegegrad 2 erforderlich, in ein Altersheim können Senioren auch ohne Pflegegrad einziehen.
Halten Sie zunächst Ihre Ansprüche in einer Checkliste fest, nehmen Sie Kontakt zu Einrichtungen auf, vereinbaren Sie Besichtigungstermine und prüfen Sie den Heimvertrag sorgfältig. Ist kein Platz frei, können Sie sich auf die Warteliste setzen lassen.
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